MAYA Kaffeerösterei

MAYA Kaffeerösterei in deutscher Röstergilde
MAYA Kaffee Röstergilde Gold Auszeichnung 2013

Unsere Auszeichnung für
Espresso und Filterkaffee
in Gold

Der MAYA Kaffee kommt aus Mexico.

An den Hängen der Sierra Madre, dem Gebirgszug an der Pazifikküste im Süden, wird dieser Kaffee von indianischen Kleinbauern, die jeweils eine Anbaufläche von 1-3 ha Land besitzen und die sich in Kooperativen zusammengeschlossen haben, angebaut. Die Kontrolle und Zertifizierung der Exporte nach Europa erfolgt durch IMO-Control.

Über die Arbeit

Die für das Wachstum jeder Pflanze notwendige Ernährung mit Stickstoff, Phosphor und Kalk wird auf natürliche Weise beim Kompostieren von Blättern, Baumschnitt, Buschwerk, Mist und fermentierten Kaffeekirschenfleisch, das als Abfallprodukt bei der Aufbereitung der geernteten Kaffeekirschen anfällt, gewonnen. Es wird also keinerlei Industriedünger verwendet.

Bei der Pflege der Kaffeepflanzungen wird darauf geachtet, „Unkraut“ nicht auszureißen, sondern man lässt es 15 cm hoch stehen, um die Erde vor dem Austrocknen zu schützen und der Erosion entgegenzuwirken.
Die vorhandenen Pflanzungen werden bei den stets notwendigen Nachpflanzungen im hügeligen Gelände umgebaut durch die Anlage von Terrassen, was ebenfalls die Hangerosion hemmt. Der natürliche Kompost wird direkt an die Kaffeepflanzen verteilt.

Auch in die Kunst des jährlich notwendigen richtigen Zurückschneidens der Kaffeebäume sind die Kleinbauern eingewiesen worden, und was besonders wichtig ist, in die Methoden der natürlichen Bekämpfung von Schädlingen und Pilzkrankheiten. So wurde zum Beispiel durch Züchtung natürlicher Feinde der Schädlinge erreicht, dass gänzlich auf den Einsatz der sonst üblichen Pestizide verzichtet werden kann.
Als schattenspendende Bäume werden neben bestimmten Stickstoffsammlern Eukalyptusbäume und auch Obstbäume und Bananen zwischengepflanzt, um die Nachteile des Monokulturbaus aufzuheben.
Es ist alles in allem eine sehr arbeitsintensive, aber für Mensch und Umwelt verträgliche Produktion.

Das soziale Miteinander

Die Kleinbauern beziehen ihr Einkommen aus den Verkaufserlösen der Genossenschaft, wobei ein Teil der Erlöse in die Kooperative investiert wird (Anschaffung der gemeinsamen Kaffeeaufbereitungsanlage,  Kauf von LKW, Aus- und Weiterbildung der Mitglieder).

Ein anderer Teil kommt sozialen Einrichtungen in den verschiedenen Gemein den zugute. Cooperative-Mitglieder tun sich aber auch auf örtlicher Ebene zusammen, um zusätzlich Land zu kaufen und es dann gemeinsam zu bewirtschaften.

Wo fanden die Indianer Anregung und Unterstützung?

Der naturgemäße Landbau ist den Indianern nichts Fremdes. Aber Systematik und einheitliches Vorgehen, Zusammenarbeit und zentralisierte Vermarktung des guten Produkts waren dann eine Sache der Zusammenarbeit zwischen den europäischen und nordamerikanischen Pionieren des ökologischen Landbaus und den örtlichen fachkundigen und uns gut bekannten Beratern.

Nicht nur der Anbau des MAYA Kaffeerösterei findet nach streng ökologischen Kriterien statt, auch Import, Lagerung, Röstung und Versand entsprechen der ökologischen Agrarwirtschaft gemäß Verordnung (EWG) 2092/91.

DE – 003 – ÖKO - Kontrollstelle

Hier können Sie sich unseren Flyer als Pdf herunterladen.