Hinter jedem guten Produkt steckt der Wille, es ein wenig besser zu machen, als das, was es schon gibt. Und natürlich die Menschen, die eben daran arbeiten. Die Idee hinter der MAYA Kaffeerösterei ist einfach: Wir verkaufen einen handwerklich veredelten Premium-Kaffee, der allen Spaß bringt: Den Bauern, die unseren Kaffee anbauen, weil wir ihnen einen fairen Preis zahlen.

 

Guatemala Lampocoy

Guatemala Lampocoy

 

Unser Freund Dethlev Cordts, der mehr als 30 Jahre als Kameramann und Redakteur für den NDR weltweit aus Krisenregionen berichtete, hat das Kaffeeprojekt Lampocoy im Jahr 2009 auf eigenes finanzielles Risiko ins Leben gerufen. Unterstützt wird er dabei tatkräftig von seiner Frau Milvia, einer Guatemaltekin, deren Familie Kaffeebauern in der Region Lampocoy –im Herzen Guatemalas- sind.

Ein Kaffeeprojekt bzw. eine Kooperative aus mittlerweile 24 Familien mit einer durchschnittlichen Anbaufläche von nur 5 Hektar, welches umweltfreundlich, sozialverträglich und ausschließlich direkt gehandelt ist (www.cafecita.eu) und zum Ziel hat, „die Lebensumstände der Bauern und deren Familien auf ein menschenwürdiges Niveau anzuheben“ (Zitat von Dethlev), ohne finanziellen Nutzen daraus zu ziehen.

Wir führen diesen hervorragenden Kaffee bei uns in der MAYA Kaffeerösterei schon seit der Geburtsstunde des Projektes. Im Jahr 2015 haben wir uns erstmalig aufgemacht, Milvia und Dethlev und die Kaffeebauern in Lampocoy zu besuchen.

Bei dieser Reise durften wir unter anderem auch die kleine Kaffeeparzelle von Don Jacobo besuchen, der diese in Lampocoy, im Bezirk Taguayni, gemeinsam mit seinen drei Söhnen bewirtschaftet. Die Familie hat insgesamt 24 Kinder, die allesamt die Schule „escuela rural mixta Aldea Taguayni“ besuchen, wie auch die restlichen insgesamt 200 Kinder der anderen Kooperativen-Mitgliederfamilien. Der Zustand der Schule hat uns dermaßen schockiert, dass sehr schnell klar war, dass wir zukünftig und langfristig das Kaffeeprojekt und die Kooperative Lampocoy unterstützen wollten. Mit unserem verlässlichen Partner vor Ort, der gewährleistet, dass wirklich jeder Euro und jede Sachspende ohne Verlust dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Schnell war klar, dass die erste Maßnahme sein musste, die Sanitäranlagen der Schule komplett zu erneuern. Hier sagen sicher Bilder mehr, als es Worte könnten….Einige Monate später war es endlich so weit, nicht nur die Kinder sondern auch wir waren glücklich.

In 2016 haben wir, auch dank vielfältiger Unterstützung unserer Kunden, Gäste und Mitarbeiter, die Essensausgabe für die 200 Kinder, die in der Schule in Taguayni täglich ein warmes Mittagessen erhalten, in eine richtige Küche umgestalten können. Auch hier sprechen Bilder Bände….

Unser Besuch in 2017 im Projektgebiet Lampocoy hat uns eindringlich vor Augen geführt, dass es daneben gilt, die beiden kleinen Gesundheitsposten zu stärken, zu denen die Pflanzer und deren Familien im Krankheitsfall kommen können. Dort fehlt es an den für uns einfachsten Dingen wie z.B. Fieberthermometern, Blutdruckmessgeräten, Antibiotika und Pflastern. Deswegen machen wir selbst bei uns in den beiden Cafés & Rösterei zu Feiertagen immer wieder kleine Aktionen mit unseren Gästen und Kunden wie z.B. die Kaffeesack-Weihnachtsaktion, Kaffeeplantage-to-go usw. (immer aktuell bei Facebook und Instagramm zu sehen).

m Dezember 2017 konnten wir aus unserer Weihnachtsaktion mit handgefertigten „Kaffeesack-Weihnachtsengeln“ aus einer ukrainischen Werkstätte für Menschen mit Behinderung, gemeinsam mit unseren Gästen und Kunden, dem Kaffeeprojekt Lampocoy einen größeren Geldbetrag zum Bau eines Computerlernzentrums für die Kinder übergeben. Wir sind mehr als stolz, dass unsere eigenen Mitarbeiter sich daran aus eigenen Stücken beteiligt haben, indem sie ihr gesamtes Trinkgeld aus dem Dezember dazu beigetragen haben.

Die Baufortschritte konnten wir während unserer Besuche vor Ort in Lampocoy immer wieder selbst begutachten sowie anhand von Fotos nachvollziehen.

Wir freuen uns sehr, dass das Gebäude im Oktober 2018 -dank vieler fleißiger Hände-  fertiggestellt werden konnte und die Kinder fortan anhand moderner Medien Unterricht erhalten. Laut Dethlev Cordts „eine große Chance für den Einstieg in das Berufsleben und Hoffnung auf ein besseres Leben in Würde“.