Hinter jedem guten Produkt steckt der Wille, es ein wenig besser zu machen, als das, was es schon gibt. Und natürlich die Menschen, die eben daran arbeiten. Die Idee hinter der MAYA Kaffeerösterei ist einfach: Wir verkaufen einen handwerklich veredelten Premium-Kaffee, der allen Spaß bringt: Den Bauern, die unseren Kaffee anbauen, weil wir ihnen einen fairen Preis zahlen.

 

Mexiko Ernte 2018/2019

 

 

Oh wie schön ist die Natur…

Die Ernte in Mexiko hat in diesem Jahr früher als in den vergangenen Jahren begonnen, so dass wir uns in diesem Jahr bereits im November auf den Weg zu den Kaffeebauern unserer Kooperative gemacht haben. Die Kooperative ist ein Zusammenschluss von Kleinst- und Kleinbauern mit einer durchschnittlichen Anbaufläche von 1 Hektar, die von den Kaffeebauern selbst gegründet wurde und ihnen die Möglichkeit gibt, ihren Kaffee zu fairen Preisen außerhalb ihres Landes zu verkaufen. Es ist für uns immer spannend, da wir jedes Jahr neue Bauern, die Mitglieder der Kooperative sind, kennenlernen und besuchen dürfen.

Der Weg führte uns dieses Mal nach Chalchihuitan, eine Region hoch oben in den Bergen des Chiapas. Hier leben, sehr abgeschieden von der Zivilisation, 70 Familien indigenen Ursprungs, die für und vom Kaffeeanbau leben. Sie sprechen nicht die Landessprache Spanisch, sondern „Tzotzil“, eine alte Sprache der MAYA.

Vor uns hat noch keiner ihrer Kaffeekunden das Dorf jemals besucht, und dementsprechend überwältigend -auch für uns- war der Empfang in ihren traditionellen MAYA-Gewändern.

Eine ungewöhnliche Besonderheit bei diesen 70 Familien ist, dass sie zur Ernte keinerlei Wanderarbeiter aus Guatemala und Honduras beschäftigen, sondern ausschließlich Familienmitglieder sich um den Kaffee kümmern. So pflücken und transportieren die Männer traditionell den Kaffee durch das unwegsame Dschungelgelände ins Dorf. Die weitere Aufbereitung, d.h. das Waschen, das Sortieren und das Trennen der so genannten „Floaters und Sinkers“ (die Trennung der guten von den schlechten Bohnen) wird von den Frauen ausgeführt.

Hier durften wir am gesamten Prozess teilhaben und haben Kaffeekirschen vom Strauch gepflückt, mit einer Handwalze ( dem Pulper) das Fruchtfleisch von den Bohnen gelöst, die Kaffeebohnen gewaschen, sortiert und zum Trocknen in der Sonne ausgebreitet.

Aufgrund der Abgeschiedenheit des Dorfes ist für die Familien medizinische Versorgung kaum zugänglich. Wir haben mit unseren Partnern vor Ort besprochen, dass wir gerne mit ihnen zusammen einen Gesundheitsposten einrichten möchten. In den nächsten Wochen finden Gespräche mit dem Dorfpfarrer statt. Auf dem Kirchengelände soll der Gesundheitsposten eingerichtet und die Medikamentenausgabe von den Dorfältesten unter Anweisung des Pfarrer stattfinden.

Wir hoffen, dass wir dies zügig realisieren können.

Da das Computer Lernzentrum in unserer Schule in Lampocoy in Guatemala im Oktober diesen Jahres fertig gestellt wurde, werden wir die Beträge aus unserer diesjährigen Weihnachts-Spendenaktion in unseren eigenen Café´s in diesem Jahr für die Errichtung des Gesundheitspostens in Chalchihuitan und die Ausstattung mit Medikamenten verwenden. Wenn Sie mehr über unsere Schule in Guatemala Lampocoy erfahren möchten, so schauen Sie doch einmal auf unsere neue Internetseite www.mayakaffeeroesterei.de.

Wir waren in den letzten Monaten emsig am Basteln, Schreiben, Strukturieren usw. und freuen uns, dass wir unsere neue Webseite mit hoffentlich vielen interessanten Informationen für Sie füllen konnten.

Unsere Kooperative ist aufgeteilt in 4 unterschiedliche Gebiete –alle gelegen im nördlichen Hochland des Chiapas- die einen vom Charakter geschmacklich ähnlichen Kaffee produzieren, aber durch die Differenzen in der Anbauhöhe zwischen 1.200 Meter und 1.600 Meter über dem Meeresspiegel auf ihre Art verschiedene Feinheiten aufweisen.

Im zentralen Büro des Exporteurs, der die Verschiffung unseres Kaffees organisiert, hatten wir die Möglichkeit, Kaffees aus der neuen Ernte aus den 4 Anbaugebieten unserer Kooperative zu verkosten und zu vergleichen (zu „cuppen“).

Wir sind sehr froh darüber, dass die neue Ernte wieder von hervorragender Qualität ist und freuen uns darauf, den Rohkaffee voraussichtlich im April 2019 hier in Hamburg in Empfang nehmen zu können.

Wir hoffen, dass diese neue Ernte Ihnen und Ihren Gästen und Kunden ebenso gut schmecken wird wie uns und möchten uns bei Ihnen für die wertvolle Zusammenarbeit, auch im Sinne unserer Kaffeebauern –nicht nur in Mexiko sondern auch in unseren anderen Anbauländern- bedanken

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes & erfolgreiches Neues Jahr.

 

In diesem Sinne „Saludos“ und „Feliz Navidad“,

Ihre